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die nützlichsten definitionen und begriffe rund um die seelenkunde

was ist psychologie?

die psychologie ist eine erfahrungsbasierte wissenschaft. sie beschreibt und erklärt menschliches erleben und verhalten, deren entwicklung im laufe des lebens sowie alle dafür massgeblichen inneren und äusseren ursachen oder bedingungen.
das wort psychologie leitet sich ab von griechisch psychologia (wörtlich: seelenkunde; psyche ,hauch';"seele";,gemüt' und -logie als lehre bzw. wissenschaft).

projektion

definition: allgemeine bezeichnung für das abbilden bzw. verlagern von empfindungen, gefühlen, wünschen, interessen (inneren vorgängen) in die aussenwelt.
"projektion" ist ein begriff aus der psychologie, demnach jemand bestimmte persönlichkeitsanteile, die man nicht als eigene anerkennt, in der aussenwelt und bei anderen personen wahrnimmt. das kann sowohl als etwas "gutes" (erstrebtes), als auch etwas "schlechtes" oer "böses" (abgelehntes) beinhalten.

übertragung und gegenübertragung

übertragung ist das erleben von gefühlen und haltungen gegenüber personen in der gegenwart, die ihren ursprung in der beziehung zu wichtigen personen aus der vergangenheit haben und unbewusst auf die neue soziale beziehung der gegenwart überträgt und reaktiviert.
die übertragung bedeutet das phänomen, dass der betroffene, emotionen aus anderen beziehungen, wie etwa liebe oder ärger den er für z.b. einen elternteil, geschwister oder andere wichtige bezugspersonen empfindet oder empfunden hat und diese nicht direkt deuten kann, auf den therapeuten überträgt.
gegenübertragung beschreibt die komplementären bewegungen beim therapeuten.

johari fenster

das johari fenster wurde 1955 von den amerikanischen sozialpsychologen joseph luft und harry ingham entwicklet. aus den vornamen dieser beiden personen wurde der name abgeleiten. das johari fenster wird vor allem zur erklärung des *blinden fleck eines menschen herangezogen.
das johari fenster verdeutlicht, dass "selbstwahrnehmung" und "fremdwahrnehmung" sich in aller regel nicht entsprechen. der betroffene nimmt sich selbst anders wahr, als ihn andere personen wahrnehmen können.
das johari-fenster als analysemodell kann auf einzelpersonen und auf teams angewandt werden. gerade in gruppendynamischen prozessen, wie z.b. in einem projektteam, kommt es darauf an, das sich die mitglieder einer gruppe authentisch wahrnehmen und einander vertrauen können. die absicht dieses modells ist es, den persönlichen handlungsspielraum transparenter und weiter zu gestalten.

*blinder fleck, die vermutung: zum blinden fleck gehören alle eigenschaften der person, die ihr selbst nicht bekannt sind, von anderen personen aber wahrgenommen werden. dabei handelt es sich um merkmale, die die eigene person aus physischen gründen nicht wahrnehmen kann, oder die er aus anderen gründen ausgeblendet hat, oder bewusst nicht sehen will. dieser bereich wird meist durch das nonverbale verhalten des betroffenen kommuniziert. in der kommunikation mit anderen personen kann ein grosser "blinder fleck" hinderlich sein, wenn inhalt, stimme und körpersprache widersprüchlich sind.
die arten des unbewussten: zum rechten unterem johari fenster (text pdf)

die selbstwahrnehmung ist die basis, für die selbsteinschätzung und für ein gesundes selbstbewusstsein. unter selbstwahrnehmung versteht man die fähigkeit, seine eigenen gefühle, emotionen, eigenschaften, motivationen und die persönliche ausstrahlung wahrzunehmen, zu erkennen und zu verstehen.
kohärenz ist die fähigkeit, die zusammenhänge des lebens zu verstehen, die überzeugung, selbst zu seiner gestaltung beitragen zu können und ein gefühl der sinnhaftigkeit. (aaron antonovsky 1923 - 1994)
selbstregulierung ist die fähigkeit, negative stimmungen und impulse bewusst wahrzunehmen sowie die ausgeprägte bereitschaft zuerst nachzudenken und erst dann zu handeln.
empathie ist die fähigkeit, die emotionale verfassung / stimmung anderer menschen verstehen und aktiv mitzufühlen.
umgang mit beziehungen ist die fähigkeit beziehungen und netzwerke aufzubauen, zu pflegen und auf dauer zu halten.
motivation ist die bereit- und leidenschaft, über extrinsische ziele hinaus zu engagieren, und die fähigkeit diese ziele mit energie und ausdauer zu verfolgen.